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Hallo Freundinnen und Freunde des guten Geschmacks!!

 

Teil 3 der SAGA

Noch vor Kurzem fragten wir uns, ob es wirklich Grottenmolchjäger gibt. Aber schnell wurden wir eines Besseren belehrt, denn in der seriösen Frauenzeitschrift „Reisen mit Rebecka“ wurde ausführlich über einen Grottenmolchjäger berichtet. Seine wahre Identität hat er bisher noch nicht preis gegeben. Wir lasen in der Zeitschrift von einem Unbekannten und seine Leidenschaft Grottenmolche zu jagen. Ist diese Leidenschaft ernst zu nehmen? Ist er wirklich so gefährlich wie er vorgibt? Wir bekamen direkt von Rebecca einen Tipp, wo der Jäger und natürlich auch Grottenmolche zu finden sind. Also machten wir uns auf den Weg in die Stadt der aufgehenden Sonne, um Beide zu finden.

 

Nach verrannten 14 Flugstunden und der abendlichen Ankunft und in der Stadt der aufgehenden Sonne wurde uns schnell klar, dass wir in dieser Stadt einen Scout benötigen, der uns auf den rechten Weg führt. Die Suche nach einem geeigneten Führer erwies sich als sehr schwierig. An einer Reisbude trafen wir auf einen unerschrockenen, furchtlosen Einwohner und Kenner der Szene. Unser Wechselgeld für einen kleinen Snack hypnotisierte diesen Mann so stark, dass wir nun leichtes Spiel hatten, ihn für unsere Aufgabe zu gewinnen. Seine verdrehten Augen irritierten uns nur zu Anfang. In der kurzen Zeit ließ der Scout  Frank H. (Name wurde von der Redaktion nicht geändert!) erkennen, dass er für das wenig Geld der richtige Mann war. Durch ein Labyrinth von dunklen Gassen und zwielichtigen Gestalten führte er uns zu einem neuen Informanten.

 

Kurz vor dem Ziel trafen wir auf zwei merkwürdige Typen. Unser Scout mahnte zur Vorsicht. Diese Stadt ist von günstigen Lasagneimporten nicht verschont geblieben. Die smarten Figuren haben mit Leidenschaft Lasagne gegessen und das Zeug, dass einem Flügel verleiht,  getrunken. In ihrer durchgeknallten Welt hielten sie sich für eineiige Zwillinge, die auf dem Laufsteg der Modeschauen zu Hause sind. Ihr korrektes Auftreten und das seriöse Aussehen hat schon viele unbeteiligte Personen, insbesondere Touristen, in das Verderben gestürzt. Mit grossen Schritten konnten wir mit unserem Guide die Gefahr umgehen. Jetzt waren es nur noch wenige Meter bis zum Haus des Informanten. Plötzlich deutete Frank H. auf ein grosses Schild. Wir waren am Ziel. Konnte uns Dr. Erica Y.C. Lee (B.D.S.H.K.U) wirklich weiter helfen? Beim betreten des Treppenhauses machte sich Unbehagen breit. Das sah alles nicht sehr einladend aus. Frank H. machte uns, den Erfolg vor Augen, wieder neuen Mut. Er meinte hier rieche es nach Grottenmolche. Wir liessen uns von der Euphorie anstecken und glaubten uns unseres Zieles nahe. Bekommen wir jetzt endlich einen Grottenmolch oder den  Jäger zu sehen?

 

Das Klopfzeichen des Scoutes nahm kein Ende und nach ca. 7 Minuten endlosen Wartens öffnete sich eine stark vermoderte Tür. Eine Gestalt von der wir nicht mal zu träumen wagten stand laut ächzend vor uns und ebnete uns den Weg in die geheimnisvollen Gemächer. Ein beißender Geruch umgab uns und beleidigte zutiefst unsere Riechkolben.  Soll das der Geruch von Grottenmolche sein? Nein, nein, dieser Gestank weckte unsere Leber auf und erinnerte an schwarz gebrannten Alkohol. In einem der vielen Räume bestätigte sich unsere Vermutung. Ein völlig abgedrehter (Ur)Einwohner war gerade dabei eine Druckbetankung durchzuführen. Lallend gab er vor, eines der sieben Zwerge zu sein. Der Gedanke, dass uns Schneewittchen die Tür geöffnet hatte, beunruhigte uns in grossem Masse.

 

Unser Führer Frank H. hatte es also nicht auf unser Kleingeld abgesehen, sondern auf den Alkohol der Dr. Erica Y.C. Lee. Grottenmolche & Co. waren damit wieder in weite Ferne gerückt. Gerade wollten wir das Haus verlassen als uns Frank H. begegnete. Seine Vorliebe zu den hochprozentigen Getränken konnte man ihm an seinem Basketball ablesen. Wir beschlossen weiter zu suchen.

 

Die Stadt der aufgehenden Sonne hatten wir hinter uns gelassen und beschlossen eine Stärkung in einemTanzcafé einzunehmen. Viele Paare bevölkerten das Parkett und konnten von der Musik der Old Pussy Band nicht genug bekommen. Eine Kellnerin unseres Vertrauens gab uns den Hinweis, dass der Tänzer mit dem weissen Hemd uns Informationen im Schlaf geben kann. Wir bedankten uns artig und die freundliche Frau sagte uns nur “Dodo macht das schon”. Die Old Pussy Band brauchte dringend eine Pause und so konnten wir Kontakt mit dem unbekannten Tänzer aufnehmen. So schnell wie er seine Tanzschritte wechselte, so schnell konnte er auch seine Hemden tauschen. Frisch gestärkt setzte er sich zu uns und viel sogleich in den grinsenden Tiefschlaf.

 

Kann uns der Unbekannte weiterhelfen ? Werden wir den Grottenmolch  finden?

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